Liebe Leserin, lieber Leser,

heute morgen las ich in einem Newsletter, wie schwer es manch einem fällt, einen Sinn zu finden im großen Geschehen, in der Politik und im näheren Umfeld. Auch ich habe schon mal darüber geklagt, wie unsinnig mir manches erscheint, und dass ich das Verhalten mancher  Menschen einfach nicht nachvollziehen kann. Gerade in den letzten zwei Wochen habe ich mehrere solche Anlässe erlebt.

Aber auf meinem Kalender „Impressionen von der Sonnenseite des Lebens“ besagt das Kalenderblatt für Mai: „Habe den Mut, jeden neuen Tag zu einem Fest zu machen“ – und so bemühte ich mich darum, auch wenn manches mal „quer“ gelegen hat.

Denn ich brauchte das ja nicht auszuhalten oder gar gut zu heißen, was da geschehen war. Und so machte ich ganz bewusst anderen eine Freude oder versuchte, ihnen Mut und Zuversicht zu vermitteln angesichts wenig erfreulicher Umstände. So startete ich bereits im April eine Krisen-Sonderedition meines Buches „Leben ist mehr auch in Krisen. Gelassen älter werden“.

Das Lied „Leben ist mehr“ von Rolf Zuckowski passte gut in die Krise, als ich dieses Buch vor 6 Jahren schrieb. Und sein Lied „Einmal leben“ höre ich seit Jahren immer wieder, um mir Mut zu machen und meine Gedanken zur Lebenskunst anzuregen:

Du träumst – Du wachst – Du weinst – Du lachst
Wie du wohl heut die anderen glücklich machst?

Einmal leben, einmal leben, zweimal leben gibt es nicht.
Einmal leben, einmal leben, und die Sonne scheint in dein Gesicht.

Einmal leben – der 74. Geburtstag

Dieses Lied hörte ich gestern im Auto immer wieder, als ich mit meiner Frieda in den Wald fuhr. Und ich dachte, dass ich heute diesen Blogartikel zum Pfingstfest schreiben wollte und überlegte, was mir Pfingsten in diesem Jahr eigentlich bedeutete. Es ist immerhin der drittgrößte Feiertag der Christen und gilt als „Fest des Heiligen Geists“. Pfingsten fällt auf den 50. Tag nach Ostermontag. Der Begriff geht laut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EDK) auf das griechische Wort „pentekoste“ zurück, was so viel heißt wie „der fünzigste“.

Vor wenigen Tagen habe ich meinen 74. Geburtstag gefeiert – in dem Restaurant Toscanino, in dem ich vor genau 6 Jahren, am 20. Mai 2020, mit meinen Freunden gefeiert habe. Nach wochenlangen Ausgangsbeschränkungen wegen Corona durften wir uns endlich wieder in einem Restaurantgarten treffen – mussten aber um 20 Uhr nach Hause gehen! An jenem Abend begann ich, das Buch „Leben ist mehr auch in Krisen“ zu schreiben, denn ich wollte schon lange mein erstes selbst publiziertes Buch „Leben ist mehr. Lebenskunst lernen beim Älterwerden“ neu herausbringen, und nun hatte ich den passenden Anlass dafür!

So lud ich in diesem Jahr meine Freunde in das Restaurant Toscanino ein, um dort mit mir meinen Geburtstag zu feiern – wir konnten uns kaum noch vorstellen, dass und wie wir die vielen Krisen seit jenem Treffen vor 6 Jahren überstanden hatten!

Erst am Tag nach meinem Geburtstag kam ich dazu, Hunderte von Glückwünschen auf allen Kanälen zu lesen! Ich freue mich noch heute über die schönen Besuche, Telefonate, Geschenke und Geburtstagsgrüße – es erscheint mir, dass ich noch nie so viel positive Zuwendung erfahren habe wie in diesem Jahr! Besonders gefreut habe ich mich über die vielen Dankesworte von Autoren, denen ich in meinem Verlag den Weg in die Bücherwelt ermöglicht habe. Ich freue mich, dass mein Lebenswerk sich so entfaltet und werde es noch viele Jahre weiter entwickeln.

Ein ganz außergewöhnliches Geschenk ist diese vergoldete Rose – ein Symbol für Liebe, Reichtum und Heilung.

Auch als Pfingstsymbole spielen Rosen eine tragende Rolle: Einer Legende nach weinte eine Frau über die Kreuzigung Jesu in ihrem Garten, bis sie bemerkte, dass die Rosen plötzlich keine Dornen mehr besaßen. Ihre Tränen versiegten und sie rief: „Gott hat die Dornen fortgenommen, das Leid hat sich in Freude verwandelt.“

Wunder

Schon in meinem Blogartikel zum Geburtstag vor 10 Jahren sprach ich von Wundern, die immer wieder passieren. Und ich fand meine Lieblingskarte zum Geburtstag:

Und dann passierte wirklich vor zwei Tagen ein kleines Wunder: Als ich von einer Einladung zum Mittagessen nach Hause kam, fand ich ein Päckchen von Amazon vor der Haustür: „Oh, noch ein Geschenk!“, freute ich mich. Aber der Schenkende war leider nicht zu erkennen. Es war eine hübsche Lampe, die ich erst einmal stehen ließ bis zum Telefonat mit einer Freundin. Und danach postete ich das Foto und schrieb: „Ich freue mich und bin sicher, dass sich das Geheimnis noch lichten wird“

Keine 5 Minuten später erreichte mich eine Mail – und ich schrieb: „Das Rätsel ist gelöst und das kleine Wunder leuchtet!“

„Wir müssen sie nur sehen, die kleinen Wunder jeden Tag!“, schrieb mir die Schenkerin. Ich sage von Herzen DANKE ❤❤❤

Und so kam ich gestern Abend auf die Idee, heute diesen Blogartikel zu schrieben – genau in dem Moment, als „das kleine Wunder“ zu leuchten begann. Denn die Lampe leuchtet nur, wenn es dunkel wird. Und so dachte ich, dass auch ich wieder ein wenig Licht, Mut und Zuversicht verbreiten wollte angesichts einer Welt, die uns manchmal dunkel und wenig sinnvoll erscheint.

Als ich in meinem eigenen Buch las, mit dem ich viel Mut und Zuversicht für Krisen aller Art verbreiten möchte, fand ich den Link zu einem Video, das ich an meinem „Krisen-Geburtstag“ vor 6 Jahren aufgezeichnet hatte: „Heute bin ich einfach glücklich. Meine Gedanken an meinem Geburtstag 20. Mai 2020“.

 

Ausklang: Liebe ist überall

Was meinem Leben Sinn gibt seit über 3 1/2 Jahren – neben meiner Arbeit mit den Büchern, dem Verlag und den Autoren – das ist FRIEDA! Jeden Morgen fahren wir zum Wald und machen einen ausgedehnten Spaziergang – bevor ich alles andere überhaupt denke. Tatsächlich fand ich in meinem Buch von 2020 das Kapitel „Geh zuerst mit dem Hund spazieren!“ Und genauso mache ich es heute – dazu kommt auch am Nachmittag noch einmal ein Waldspaziergang.

Ein junger Hund hat mir gezeigt, welchen Weg ich gehen werde in den nächsten Monaten und Jahren.

Und so ende ich wieder einmal mit einem Zitat von Louise Hay:

„Liebe ist überall, und meine ganze Welt ist von Freude erfüllt.“

Ich glaube daran, dass wir mit Mut und Zuversicht eine bessere Zukunft für uns schaffen können.

Meine aktuelle Glückskarte zeigt Frieda und mich an meinem 73. Geburtstag 20. Mai 2025 – fünf Wochen nach meinem Sturz mit doppeltem Schulterbruch konnte ich wieder selbst Auto fahren und Frieda führen.

Ich wünsche dir ein frohes Pfingstfest!

Herzlichst

Deine Beate Forsbach